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Niederrhein verteidigt Titel bei den Großen Fritz-Kuhlmann-Spielen

Die Sonne brannte vom Himmel über Berlin. Es gab Licht und wenig Schatten beim Gastgeber TC Grunewald, auch im übertragenen Sinn. Sabine Schmitz und Detlef Kaczinski brachten ihre Matches nach Hause, während Reinhilde Adams das Trauma eines Sportlers durchlebte: Das sonst Normalste gelang nicht, was ihre Gegnerin aufbaute. So kam der Tennis-Verband Niedersachsen zu seinem Ehrenpunkt, da Achim Przybilla an der Topposition und Jutta Bökmann auf fünf Einzelsiege erhöhten. Ein bezeichnendes Beispiel für die Fairness untereinander zeigte der Niedersachse gegen den Defensivkünstler Dieter Gerhards in einer Begegnung, in der es quasi „Spitz auf Knopf“ zuging: Der Schiedsrichter erkannte einen Passierschlag auf „aus“ zum Spielgewinn. Der Niedersachse(!) kontrollierte den Abdruck und fand eine minimale Linienberührung. Neues Ergebnis „Einstand“, dann Spielgewinn Gerhards, der den fünften Einzelpunkt für den TVN erzielt. Wobei sein Gegner im Match-Tiebreak mit Beinproblemen aufgab. Keine Doppel, da sie nur noch statistischen Wert gehabt hätten. Ratsamer war Kräftesparen.

Parallel spielte die Auswahl des Verbandes Mittelrhein gegen Berlin-Brandenburg. 5:4 für den TVBB.

Das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft begann mit dem erwarteten Sieg für Katrin Dippner (TVBB). Sabine Schmitz wusste, dass sie nur gegen die beste Deutsche der AK 60 gewinnen könnte, wenn „alles gelingen würde“. Das tat es aber nicht! Unerwartet die Niederlage von Detlef Kaczinski gegen einen stoischen Gegner, der nach dem Match über die Menge seiner Linientreffer feixte.  Spannung beim TVN, als Doris Niepenberg zwischenzeitlich gegen die schlau agierende Marion Feigel in Rückstand geriet, den zweiten Satz dann doch sicher nach Hause brachte. Erleichterung beim TVN, als Jutta Bökmann einen Blitzstart hinlegte, sich dann jedoch richtig  zum Erfolg sputen musste. Der Berliner Schulz behielt mit seiner Vorahnung recht, dass Achim Przybilla ihn locker beherrschen würde. Spektakulär das Gerhards-Einzel. Es schien den zahlreichen Zuschauern nur eine Frage der Zeit, bis er seinen überschlanken Gegenüber konditionell zernagt hätte. Gerhards hielt den Ball im Spiel und vergoss Sturzbäche von Schweiß. Auf der anderen Seite: Geduld, Präzision, Selbstvertrauen. Erster Satz Tiebreak TVN. Wo waren die vermuteten konditionellen Wackler? Im Gegenteil: Vier Satzbälle für TVBB! Die allseits bekannte Haaresbreite war auf Seiten des Niederrhein: Tiebreak für Gerhards. Als die Doppelnominierungen öffentlich waren, versuchte Achim Pzybilla mit deutlichem Augenzwinkern die Zuversicht seines Teams zu fördern: „Eigentlich brauchen wir nur das Herrendoppel für den Siegpunkt. Die anderen könnten sich schon mal duschen gehen.“ Und tatsächlich. Der TVN hatte im Eiltempo jeweils die ersten Sätze gewonnen. Gabi und Jochen Meier im Mixed, Schmitz/Bökmann im Damendoppel und Przybilla mit Mannschaftskapitän van de Loo im HD. Als Erste den „Sack zu“ machten die Damen, so dass die weiteren Begegnungen abgebrochen wurden, da keine Bedeutung mehr für den Ausgang der Deutschen Meisterschaft.

Die gewonnene Zeit wurde sofort für die Siegerehrung genutzt. Sowohl die Drittplatzierten TVM als auch Auf- und Wiederabsteiger Niedersachsen waren froh, zeitnah abreisen zu können.

Siegerteam des TV Niederrhein der Großen Fritz – Kuhlmann – Spiele 2016 (AK60+)
Foto: (v.l.n.r.) Doris Niepenberg, Jutta Bökmann, Joachim Meier, Detlef Kaczinski, Achim Przybilla, H.D. van de Loo, Sabine Schmitz, Reinhilde Adams, Dieter Gerhards, Gabriele Meier (Foto: TVN)

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