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Neuss will am Freitagabend die Aufstiegsparty feiern


Die Herren-Bundesligen gehen in den Endspurt. Die Zweite Liga hat ihre beiden letzten Spieltage bereits an diesem Freitag und Sonntag. Die Erste Liga spielt an diesem und am folgenden Sonntag (13. und 20. August). Im Blickpunkt des Niederrheins stehen dabei zwei Mannschaften: Blau-Weiß Neuss will den direkten Wiederaufstieg in die Erste Liga perfekt machen, der Gladbacher HTC den letzten Zweifel am Klassenverbleib ausräumen.

Sechs Spiele, sechs Siege: Das Team „Tennis Ewige Liebe BW Neuss“ führt vor den beiden letzten Spieltag die Zweite Liga, Gruppe Nord, mit vier Punkten Vorsprung vor den zwei verbliebenen Konkurrenten Versmold und Bielefeld (12:0 gegenüber jeweils 8:4)  an. Am Sonntag müssen die Neusser dann zum Abschluss nach Versmold.

Aber sie wollen als bereits feststehender Meister in den Kreis Gütersloh fahren – und schon am Freitagabend nach einem Heimsieg an der Jahnstraße (Foto oben) gegen Blau-Weiß Berlin den direkten Wiederaufstieg feiern: „Eine schöne Party, das wäre richtig cool“, sagt Teamchef Marius Zay. Er weiß aber auch, dass dazu Berlin geschlagen werden muss. Also mit voller Konzentration und bestmöglicher Aufstellung an die Aufgabe (Beginn ist um 13 Uhr) herangehen. 

Am vergangenen Sonntag war es beim 5:4-Sieg in Kiel-Suchsdorf, das bis dahin auch noch als Aufsteiger infrage kam, enger als mancher gedacht hatte, obwohl die Nummer 1 und 2 des Kaders, Maxime Janvier und Zdenek Kolar, erstmals dabei waren. Auf sie, Botic van der Zandschulp, Bernabe Zapata Mirales (es wäre sein Debüt) und Niels Lootsma hofft Marius Zay auch diesmal. Blau-Weiß Berlin ist mit 2:10 Zählern Vorletzter der Tabelle. Die Favoritenrolle ist also klar.

Noch-Meister Gladbach will den Klassenerhalt selbst klarmachen

In der Ersten Bundesliga kommen vor den beiden letzten Spieltagen nur noch zwei Mannschaften als Meister infrage: Blau-Weiß Halle, mit 12:2 Punkten Tabellenführer, und Mannheim (8:4). Hinter diesen beiden stehen vor drei Mannschaften die mit 7:5 Zählern gleichauf  ohne Titelchance: Kurhaus Aachen, Rochusclub Düsseldorf und Blau-Weiß Krefeld. Der Gladbacher HTC, noch amtierender Deutscher Meister, ist mit 4:8 Punkten zwei Spieltage vor Schluss Vorletzter vor Blau-Weiß Aachen, das noch gar nichts geholt hat, am  Sonntag gegen Köln (5:7 Punkte) spielt und am letzten Spieltag nach Mannheim muss.

Gladbach will sich aber nicht auf (wahrscheinliche) Punktverluste Aachens verlassen, sondern „in unseren beiden letzten Spielen gegen Mannheim und Köln, beide vor eigenem Publikum, den Klassenverbleib selbst klarmachen“, sagt Teamchef Henrik Schmidt.

Dass es beim Deutschen Meister in diesem Jahr keineswegs wie erhofft lief, erklärt Schmidt zum einen mit Verletzungen - etwa von Philipp Kohlschreiber, der noch keinmal gespielt hat – und mit „logistischen Problemen“. Soll heißen: „Wir hatten bei Flügen zweimal massive Verspätungen. Einmal fünf Stunden und einmal  drei. Da plant man zehn Monate lang eine Saison, und dann gibt es so ein Flugchaos!“ Wie bei der 1:5-Heimniederlage gegen Düsseldorf, als Albert Ramos Vinolas so spät ankam, dass er nur noch im Doppel eingesetzt werden  konnte. Es war übrigens sein bisher einziges Spiel in dieser Saison.

Für morgen, zum Spiel gegen Mannheim, sind erst zwei Spieler „fest gebucht“: der  zuverlässige Aleksandr Nedovyesov (5:1 Punkte im Einzel) und das18-jährige Mönchengladbacher Eigengenwächs Tim Sandkaulen (1:2 Punkte im Doppel). „Wer sonst am Sonntag zur Verfügung steht, das müssen wir abwarten“, sagt Teamsprecher Malte Stropp.

Krefeld will im letzten Heimspiel noch einmal tolles Tennis zeigen

Den  Fans gutes Tennis und tolle Bundesliga-Atmosphäre an der Hüttenallee bieten: Darum geht es dem HTC Blau-Weiß Krefeld auch in diesem Jahr in erster Linie. Und das hat er. Drei Heimspiele gab es bisher, mit drei Siegen: gegen  Meister Gladbach, Blau-Weiß Aachen und im Niederrheinderby gegen Vizemeister Rochusclub Düsseldorf. Diese „weiße Weste“ möchte Teamchef Olaf Merkel auch im letzten Heimspiel der Saison behalten: am  Sonntag (11 Uhr) gegen den TK Kurhaus Aachen.

„Wir wollen und werden den Besuchern erneut das bestmögliche Team und tolles Tennis zeigen“, verspricht Merkel.  Wer dazu antreten wird, hängt wie immer vom Abschneiden der Spieler auf den ATP-Turnieren ab. Geplant ist, dass Marco Cecchinato, der bislang alle vier Einzel gewonnen hat, spielt. Außerdem rechnet Merkel mit Routinier Ruben Ramirez-Hidalgo und dem Belgier Arthur de Greef, der in der kommenden Woche beim ATP Challenger in Meerbusch spielen wird. Sein Debüt für den HTC könnte der Argentinier Federico Coria geben. Bereit stehen außerdem Federico Gaio, Inigo Cervantes sowie Pedro Martinez-Portero.
 
Rochusclub: Aus dem Abstiegskampf unter die Top Vier

Der Rochusclub hat die „Pflicht“ in dieser Saison mit drei Siegen und einem Unentschieden vollauf erfüllt. Er bleibt erstklassig, obwohl Teamchef Detlev Irmler auf sein komplettes Top-Quintett verzichten muss. Mit dem 4:2 gegen am vergangenen Sonntag gegen Blau-Weiß Aachen wurden die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt. Die beiden letzten Partien bei Spitzenreiter Halle und Kurhaus Aachen sind die „Kür“. 

Es heißt abzuwarten, was am Ende einer Saison herausspringt, vor der Irmler gesagt hat: „Wir sind abstiegsbedroht. Dass es diesmal nur einen Absteiger gibt, verschärft die Situation.“ Doch dann kam der nächste Satz: „Ich verspreche, wir werden nicht absteigen!“ Und das war, wie sich gezeigt hat, nicht so einfach dahingesagt. Denn eine von Irmlers vielfach nachgewiesenen Stärken ist die Fähigkeit, das richtige Team zum richtigen Zeitpunkt aufzubieten, die Spieler einzustellen und zu motivieren.

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Große Sprünge hat Marius Zay als Spieler bei Blau-Weiß Neuss gemacht. Jetzt steht er als Teamchef vor dem Aufstieg. Foto: Skaliks

Aleksandr Nedovyesov ist Gladbachs zuverlässiger Punktebringer. Foto: Schmidt

Pedro Martinez-Portero könnte sein Debüt in Krefeld geben. Foto: BWKR

Der Rochusclub hat positiv überrascht. Foto: Klaus Molt

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