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Meerbusch: Erst Challenger, später Olympia?


Am Samstag beginnt in Büderich die fünfte Auflage des Meerbuscher ATP Challenger Turniers (12. bis 20. August), der Bucher Reisen Tennis Grand Prix 2017. Er ist nach dem Gerry Weber Open in Halle das bedeutendste Turnier in Nordrhein-Westfalen. Im vergangenen Jahr hat Florian Mayer (Foto oben) gewonnen – als frischgebackener Sieger des Gerry Weber Open in Halle. Er ist auch diesmal dabei. „Er war der Erste, der sich angemeldet hat“, freut sich Marc Raffel.

Der 52-Jährige ist Veranstalter und Turnierdirektor in Meerbusch. Ein Kenner der Szene mit viel Selbstbewusstsein – und entsprechenden Ideen. Seine neueste und spektakulärste: Meerbusch könnte sich doch  bei einer Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen Sommerspiele 2028 oder 2032 als Austragungsstätte der Tennis-Wettbewerbe ins Spiel bringen.

„Meerbusch kann Tennis“ - auch das German Open?

Raffel hat sogar noch eine andere, sehr spektakuläre Idee: das German Open von Hamburg nach Meerbusch zu holen. Preisgeld des Turniers: 1,5 Millionen Euro. Die Lizenz dort läuft nach 2018 aus. Raffel würde sie gerne übernehmen: „In der Region wohnen tennisbegeisterte Menschen, wir haben hier in Büderich eine tolle Anlage, alle Rahmenbedingungen stimmen.“ Eine Idee, mehr nicht. Aber ohne Ideen gibt es auch nichts Neues.

Und man muss sehen, ob und wie man sie weiterentwickeln kann. Wie das Turnier in Meerbusch, das Jahr für Jahr besser besetzt ist und auch vom Tennis-Verband Niederrhein gefördert wird als eine Veranstaltung der TVN PPRO SERIES. Das Challenger in Meerbusch wuchs unter wechselnden Hauptsponsoren (Maserati, Cittadino und nun Bucher Reisen) zu einem Event,  bei dem auch der eine oder andere aus den aktuellen oder vielleicht den künftigen Top 100 der Weltrangliste spielt.

Titelverteidiger Florian Mayer und „Dready“ Dustin Brown

Florian Mayer eben, derzeit die ATP-Nummer 57, der Belgier Steve Darcis (60). Und auch ein Paradiesvogel wie Dustin Brown: Der 32-jährige Deutsch-Jamaikaner war 2016 schon die Nummer 64 der Welt. Er steht aktuell auf Platz 114 und ist mit seinen Rastalocken oder Dreadlocks  (Spitzname „Dreddy“) und seiner spektakulären Spielweise eine Attraktion nicht nur auf dem Tennisplatz, wenn auch nicht immer ganz unumstritten.

Auch Florian Mayers Vorgänger als Meerbuscher Turniersieger ist wieder dabei: der Österreicher Andreas Haider-Maurer. Er kämpft nach fast zweijähriger Verletzungspause um den Anschluss, ist aktuell Nummer 236 des ATP-Rankings, war vor zwei Jahren auf Platz 47  und hat von Marc Raffel eine Wildcard bekommen.

Die höchstplatzierten Spieler im 32er-Hauptfeld sind Florian Mayer (ATP 57) und der Belgier Steve Darcis mit Rang 60. Interessant ist ein weiterer Belgier: Arthur de Greef spielt in der Bundesliga für Blau-Weiß Krefeld und steht in der Weltrangliste auf Platz 141 – vier Ränge vor dem Kölner Bundesliga-Spieler Oscar Otte.

Es geht um 95 Weltranglistenpunkte für den Sieger und 43.000 Euro Gesamtpreisgeld. „Um 90 Punkte zu bekommen, muss man beispielsweise in Wimbledon die dritte Runde erreichen“, sagt Raffel.

Einst Alexander Zverev, nun Altmaier, Squire und Sandkaulen

Vor vier Jahren beim ersten Challenger war ein 16-Jähriger Deutscher dabei. Damals kannte ihn kaum einer, heute ist er Deutschlands Nummer 1 und stejtz auf Platz 8 der Weltrangliste: Alexander Zverev. Meerbusch will auch künftige Klassespieler präsentieren

Dazu könnte der erst 16-jährige Nicola Kuhn gehören. Er hat kürzlich das bestdotierte deutsche Challenger in Braunschweig gewonnen und steht auf Platz 250 der ATP-Liste. Drei  Nachwuchshoffnungem vom  Niederrhein sind auch dabei: der 18-jährige Kempener Daniel Altmaier ist Nummer 227 der Rangliste. Noch keine ATP-Platzierung haben der 16-jährige Henri Squire, Deutscher U16-Meister vom TC Kaiserswerth (er ist mit einer Wildcard direkt im Hauptfeld), und Tim Sandkaulen. Der 18-Jährige studiert in den USA und wurde im Juni Niederrheinmeister bei den Herren. Er ist mit einer Wildcard des TVN in der Qualifikation dabei.

Der Standort ist tüchtig vergrößert

 Seit 2013 wird in Büderich bei diesem Turnier Tennis mit  Namen aus der Weltklasse geboten. Bisher im Sportpark Büderich Am Eisenbrand, jetzt erstmals direkt gegenüber auf der Anlage von Grün-Weiß-Rot Büderich. Dort wurden ein Center Court mit einer Sitz-Tribüne für 1000 Zuschauer und auf der Gegenseite 200 Stehplätzen hergerichtet. Dazu gibt es einen zweiten Platz mit einer kleineren Tribüne  und einen weiteren nur mit Stehplätzen. Im bisher genutzten Sportpark ist das „Tennisdorf“ für die Spieler.

Daneben gibt es ein attraktives Rahmenprogramm. Am Montag lädt der Tennisverband Niederrhein die Vorstände seiner Mitgliedsvereine mit der Aktion „TVN meets Meerbusch“ auf die Tennisanlage GWR Büderich. Ein. Höhepunkt ist am Freitag,  die „ABBA revival show“ ab 19.30 Uhr.

Informationen zum Turnier

Adresse: GWR Büderich und Sportpark Büderich, Am Eisenbrand,  Meerbusch
Bisherige Sieger: 2013 Jan Hajek (CZE), 2014 Jozef Kovalik (SLO) , 2015 Andreas Haider Maurer (AUT), 2016 Florian Mayer (GER)
Gespielt wird täglich ab 13 Uhr (Qualifikation Samstag ab 10 Uhr), Hauptrunde ab Mittwoch, Match des Tages immer um 17.30 Uhr
Ticketpreise: ab 10 Euro (reduziert) bzw. 15 Euro pro Tagesticket
Rahmenprogramm: Unter anderem: ATP Business Night (Donnerstag), ABBA revival Show (Freitag)

Zur Turnier-Homepage

Paradsievogel Dustin Brown

Daniel Altmaier Foto: promasportfoto.de

Tim Sandkaulen Foto: Klaus Molt

Henri Squire Foto; promasportfoto.de

Show am Freitagabend: ABBA revival

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